Stadtwerke aktuell
2.2021
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Partner beim Klimaschutz: Stadt und Stadtwerke

In vielen Bereichen unterstützen die Stadtwerke das Klimaschutzkonzept der Stadt Bad Bramstedt. Zum Beispiel, wenn es ums Heizen geht.

Das Vermeiden von Treibhausgasen beginnt vor Ort. Auch in Bad Bramstedt soll der CO2-Ausstoß durch ein umfassendes Klimaschutzkonzept weiter gesenkt werden. Dies unterstützt die Stadtwerke Bad Bramstedt GmbH bereits seit Langem mit konkreten Maßnahmen und dem Bereitstellen von Energiedaten. Ein Augenmerk liegt auf dem Wärmebereich, denn dort lassen sich viel Energie und CO2 einsparen – in privaten Haushalten ebenso wie in Betrieben oder öffentlichen Gebäuden.

Viele alte Heizanlagen entsprechen nicht dem heutigen Stand der Technik und produzieren zu viel CO2. Hier beraten die Stadtwerke ihre Kunden unter anderem zur Förderung der Heizungsumstellung von Öl auf den umweltschonenden Energieträger Erdgas – und jetzt aktuell auf unser RolandÖKOGAS und AuenlandÖKOGAS. Infos zur modernen Brennwerttechnik hat das Fachhandwerk vor Ort. 

Fernwärme ganz nah
Auch bei der Wärmeerzeugung selbst lässt sich viel CO2 einsparen. Deshalb produziert die Stadtwerke Bad Bramstedt GmbH in  vier hocheffizienten Blockheizkraftwerken (BHKW) umweltschonend Heizwärme für ihr Fernwärmenetz. Gleichzeitig erzeugen die BHKW Strom, der direkt von den Anwohnern genutzt wird – es gibt also keine langen Wege und dadurch nur geringe Energieverluste. 

Wo immer es geht, empfehlen die Stadt­werke eine Anbindung ans Wärmenetz. Wer mit Wärme heizt, kann beispielsweise die Kosten für die Hausdämmung und neue Fenster verringern. Zudem haben die Stadtwerke einen niedrigen Primärenergiefaktor bei ihrer Wärme, das heißt, die eingesetzte Energie und ihre Umwandlung sind besonders umweltschonend.

Sonne zum Heizen
Beim Ziel der klimaneutralen Wärmeversorgung in Bad Bramstedt bis 2050 bauen die Stadtwerke ihre Projekte noch aus. Dazu soll unter anderem die Solarthermie künftig vermehrt genutzt werden: Hierbei wird nicht genutzte Wärme ins Netz gespeist und geht nicht verloren. Außerdem sollen die Anteile erneuerbarer Energien und Biowärme an der Wärmeversorgung erhöht werden. Auch die Möglichkeiten der Abwärmenutzung und Niedrigtemperaturnetze stehen künftig  verstärkt auf der Klimaschutz-Agenda der Stadtwerke.