
Elektroniksysteme sorgen für Licht und Sicherheit rund ums Haus.
Soll ein größerer Bereich erfasst werden, ist ein Bewegungsmelder mit mehreren Sensoren nötig. Diese verbrauchen mehr Strom und sind meistens ans Stromnetz angeschlossen. Wer auf dem Weg zur Haustür oder zur Garage nur nicht im Dunkeln stolpern will, kommt schon mit einem Bewegungsmelder ohne Verkabelung zurecht.
Sensor guckt um die Ecke
Zum Überwachen von Häuserwänden ist ein 180-Grad-Sensor ideal. Soll der Bewegungsmelder an einer Hausecke montiert werden und gleichzeitig beide Hausseiten erfassen, sind mindestens 270 Grad nötig. Je nachdem, wie nah das Haus an der Straße liegt, ist es sinnvoll, dass sich Reichweite und Erfassungswinkel des Bewegungsmelders individuell anpassen lassen. Der Grund: Das Gerät darf nicht jedes Mal Alarm schlagen, nur weil ein Passant am Haus vorbeiläuft.
Wärmeempfindliche Anlage
Betritt jemand den überwachten Bereich, werden Leuchten beziehungsweise Strahler aktiviert. Dafür eignen sich einfache Passive Infrarot-Bewegungsmelder, kurz PIR-Bewegungsmelder. Sie reagieren auf Veränderungen der auftreffenden Infrarot-Wärmestrahlung. Ein zu erfassendes Objekt muss also selbst Wärme abstrahlen, damit der PIR-Melder es bemerkt. Einige Modelle besitzen einen sogenannten Unterkriechschutz und damit einen effektiven Einbruchschutz.
Ist der Bewegungsmelder im Außenbereich jedoch Teil einer Alarmanlage, lohnen sich leistungsstarke und teurere Geräte mit Kamera-Sensorik. Hochfrequenz- (HF) oder Radar-Bewegungsmelder können Bewegungen auch durch ein Hindernis wie eine Sichtschutz-Wand oder eine Glasscheibe erkennen.
Smart-Home-Alarmanlangen werden von der bundeseigenen KfW mit bis zu 1.600 Euro bezuschusst.
