Stadtwerke aktuell
3.2023
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Fördermittel zum Klimaschutz

Seit August können Verbraucher Zuschüsse für nicht fossile Heizungssysteme, E-Lade­stationen für Mehrfamilienhäuser und Solaranlagen erhalten. 

Das Klimaschutzprogramm in Schleswig-Holstein hält noch Fördermittel bereit: Wer also klimaschonende Technik einbaut, bekommt Geld. Zuschüsse gibt es vor allem für nicht fossile Heizungen, also ohne Öl oder Gas betriebene Anlagen. So gibt es vom Land für Wärmepumpen bis zu 2.000 Euro, für Solarthermieanlagen bis zu 900 Euro. Der Anschluss an ein Wärmenetz wird mit bis zu 500 Euro, eine Biomasseheizanlage mit bis zu 900 Euro unterstützt. 

Förderanträge in Höhe von bis zu 500 Euro lassen sich zudem für E-Ladestationen zur Installation an Mehrfamilienhäusern stellen. Ebenfalls gefördert werden Solar-Balkon­kraftwerke mit bis zu 200 Euro (siehe auch den Beitrag: Einfacher zum Balkonkraftwerk). Erschöpft waren bislang nur die Mittel für Batteriespeicher, die aber laut Ministerium im vierten Quartal wieder aufgefrischt werden sollen. Die Fördermittel für alle genannten Klimaschutzmaßnahmen lassen sich ausschließlich digital beantragen.

Klimaschutz für Bürgerinnen
und Bürger digital beantragen


Geld auch vom Bund 
Die bundeseigene KfW hat seit Ende September ein neues Förderprogramm. Es unterstützt die Erzeugung von Solarstrom an Wohngebäuden, wenn damit Elektroautos aufgeladen werden. Den Zuschuss von bis zu 10.200 Euro gibt es für den Kauf und Anschluss von Ladestation, Photovoltaikanlage und Solarstromspeicher.

Solarstrom für Elektroautos